..seit Menschen sich im Intenret präsentieren, gibt es ein ewiges Leben im Netz.. Facebook ist im Moment mit 600 Millionen, eine der größten & meist genutzten Internetplattformen.
Durch einen einfachen Klick waren die beiden wieder befreundet. Rebeccas Art ist es jedoch nicht, alles zu posten und das Neueste vom Neusten zu lesen. Doch als sie eines Tages ihre E-Mails abruft, findet sie eine Mail von Facebook, in der sie doch mal wieder auf Sebastians Seite gehen sollte. So nahm sie sich vor, ihm einen kleinen Gruß an die Pinnwand zu posten. Doch als sie sich die Pinnwand durchliest entdeckt sie keine fröhlichen Grüße o. ä. sondern herzzerreißende Beileidssprüche. Sie kann es nicht fassen, doch Sebastian ist tot. Wären sie in der realen Welt befreundet gewesen, hätte sie vermutlich von seiner Krebserkrankung gewusst.
Das, was Menschen online tun, spiegelt wider, wer sie sind oder wer sie gerne sein möchten.
Auch eine weitere Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Die Nachricht, dass der Berliner Journalist Marc Fischer nicht mehr lebt. Doch anstatt Worten sendet ihm ein Freund nur diesen Smiley: :-(
Matthias Krage hat die Internetseite www.stayalive.com angelegt. Diese Website ist für die, die sich wünschen, auch nach ihrem Tod noch weiter in Gedanken zu bleiben. Es ist wie Facebook für Tote & wir wollen damit die digitale Untersterblichkeit erreichen, sagte er.
Mareike Voit